Donnerstag, 26. Dezember 2013

Geschwätz

Inzwischen schwirrt in meinem Kopf von früh bis spät fast ständig Geschwätz. Das hätte ich mir mit fünf nicht träumen lassen, als ich mit Stecken im Dreck spielte, aber ich schätze, da hat sich über die ganzen gut sechzig Jahre viel angesammelt, ist lauter geworden, schwerer zu überhören. Ich wache damit auf. Ich füttere damit Hühner. Ich fahre damit Traktor. Ich koche damit Kaffee. Ich brate damit Spiegeleier. Ich reite damit aus. Ich gehe damit schlafen. Ich schlafe damit. Es ist zum ständigen Begleiter geworden.

aus


Rezension folgt in der RN #7

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