Mittwoch, 23. März 2016

Der Blues des Charles Willeford und die Fälle des Hoke Moseley



"Nothing human surprises me"
Nothing human surprises me.
Read more at: http://www.azquotes.com/author/18738-Charles_Willeford
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Charles Willeford
2. Januar 1919 - 27. März 1988


Am Miami International Airport kommt der Gauner und Betrüger Freddy J. Frenger jun. an und bricht kurz darauf einem Hare Krishna Anhänger den Finger. So beginnt das erste Hoke Moseley- Buch von Charles Willeford, der kommenden Sonntag vor 28 Jahren in genau dieser Stadt gestorben ist. Miami. Mit der Hoke Moseley Reihe begann Willeford Mitte der 80er. Es war die Zeit in der riesige Kokainwellen die Stadt überschwemmten und sie zu einer der gefährlichsten Metropolen der USA damals werden ließ. Doch im ersten Moseley Fall geht es weniger um das weiße Puder, als vielmehr um einen sehr eigenartigen Mord, wenn man es so bezeichnen will und um ein sehr unterhaltsames Katz-und-Maus Spiel zwischen einem Cop und einem Gangster. Super Dialoge, geniale Szenen. So cool und clever wie Elmore Leonard konstruiert Willeford seine Figuren und seine Geschichten. Ich würde ihn sogar noch eine Stufe über den King of Cool- Autoren Leonard stellen. Willeford ist ein Meister seines Fachs, ohne Zweifel. Er ist der "Pulp- Papst", wie ihn das Magazin Bücher getauft hat. Wer einmal mit den Büchern von Charles Willeford angefangen hat, kommt so schnell nicht mehr davon los. Der Alexander Verlag in Berlin hat weitere Titel aus der Reihe auf Lager. Mehr Infos dazu findet Ihr unten. Ein ganz, ganz großer Blues, Baby!


268 Seiten, 978-3-89581-351-1, Alexander Verlag, 14,90 Euro

Der dritte Hoke Moseley Band ist kürzlich im Alexander Verlag erschienen. Mehr Infos dazu unter https://www.alexander-verlag.com

Die Verfilmung läuft heute Nacht um 23:55 auf Bayern:


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