Dienstag, 21. Februar 2017

Auf Zeitreise...



H.G. Wells
Die Zeitmaschine

Wir begeben uns zurück ins Jahr 1895. Die Geschichte um einen Zeitreisenden, der nicht namentlich erwähnt wird erscheint und zeigt nicht nur die Missstände zwischen arm und reich, sondern öffnet den Vorhang für die vielleicht größte Geburtsstunde des Science-Fiction Romans. Herbert George Wells, der letzten September seinen 150. Geburtstag gefeiert hat oder hätte wurde zum Vater dieses Genres. Es folgten die Bücher "Die Insel des Dr. Moreau" (1896), "Der Unsichtbare" (1897) und "Krieg der Welten" (1898 / auch in der Neuübersetzung bei S. Fischer erschienen / siehe unten), um nur mal die Highlights rauszupicken. Es gab zahlreiche Verfilmungen seiner Geschichten, dazu Analysen und Theorien zu seinen Zukunftsvisionen. Unvergesslich auch die legendäre Radioübertragung von Orson Welles, der mit "Krieg der Welten" eine Panik unter den Hörern auslöste. In der Neuübersetzung von Hans-Ulrich Möhring schaffen es diese Klassiker sich wieder in die Köpfe der Leser zu brennen. Wells trat buchstäblich mit seinen Romanen eine Zeitreise an, die bis heute dauert und noch lange weitergehen wird. Noch immer aktuell ist das System der Eloi und der Morlocks aus "Die Zeitmaschine". So einfach und umkompliziert beschreibt Wells die Reise des Namenlosen und doch ist es sprachlich so gut und inhaltlich so faszinierend, dass kein Zweifel bleibt, warum diese Geschichte ein Klassiker der Weltliteratur wurde, der mindestens einmal im Leben gelesen werden muss. Zeitreisende, Außerirdische, die die Erde angreifen, unsichtbare Menschen...etc. Die Welt des H.G. Wells wird wahrscheinlich niemals untergehen.


Beide Bücher sind im S. Fischer Verlag erschienen.


H.G. Wells:


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